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Das Jahr der Wälder 2011 steht umweltpolitisch im Zeichen des „ Internationalen Jahres der Wälder“. Die Vereinten Nationen haben dieses Motto ausgerufen, um die Aufmerksamkeit auf Schutz und nachhaltige Nutzung der Wälder zu lenken. Auch der Sport soll die Gelegenheit nutzen, um die wertvollen und schützenswerten Dimensionen der Wälder neu zu entdecken und zu überdenken. Der schönste Sportplatz der Welt ist die Natur! Es gibt zahlreiche Aktionen zum Thema „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“, wobei die 5.000 Veranstaltungen, Aktivitäten und Wettbewerbe unter http://www.wald2011.de/ aufgelistet werden. Unter dem Titel“ Neue Perspektiven für den Sport im Wald- zwölf Thesen“ positionieren sich der Deutsche Olympische Sportbund und das Kuratorium „Sport & Natur“ zu dem komplexen Thema der sportlichen Betätigung im Wald. Diese Thesen (s. u. in Kurzform wieder gegeben) formulieren pointiert die Forderungen, Selbstverpflichtungen und Einsichten der in Deutschland für den Sport in der Natur zuständigen Verbände.
SPORT IM WALD
- wird immer wichtiger
- ist besonders gesund
- braucht naturnahe Forste
- achtet die Belange des Naturschutzes
- steht im Einklang mit einer ökologisch nachhaltigen Forstwirtschaft
- hat Verständnis für Waldbesitzer und Waldbewirtschafter
- muss mancherorts gelenkt werden
- hat Rechte und Pflichten
- schafft menschliche Nähe
- ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
- muss unentgeltlich bleiben
- braucht engagierte Natursportverbände
Auszeichnungen Bundesumweltminister Norbert Röttgen und DOSB-Präsident Thomas Bach haben am 16. Februar 2011 in Berlin die Gewinner des Wettbewerbes „Klimaschutz im Sportverein“ gewürdigt. „Unsere mehr als 91.000 Sportvereine mit ihren rund 28 Millionen Mitgliedern können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Bach. Infos über die 12 ausgezeichneten Projekte finden Sie unter http://www.dosb.de/; bitte geben Sie rechts oben unter „Suchen“ ein: Bach und Röttgen ehren Sieger im Vereinswettbewerb.
Förderung In Zukunft besteht für die Sportverbände die Möglichkeit, sportbezogene Umweltprojekte mit Innovationscharakter und Modellhaftigkeit zu beantragen. Eine Förderung auf Grundlage der „Allgemeinen Förderleitlinien“ der DBU (http://www.dbu.de/) ist dabei möglich und gewünscht. Empfohlen wird die Einreichung der Projektanträge über die DOSB-Geschäftsstelle. Informationen unter Inge Egli,
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Solarenergie für Vereine – Kostensenkung und Klimaschutz durch Photovoltaik Sportvereine und –verbände mit einer eigenen Photovoltaikanlage (PV) können Energiekosten senken und in den Genuss staatlicher Förderung für erneuerbare Energie kommen. Auch Vereinsmitglieder können für ihr Privateigentum an der Aktion (siehe Überschrift) teilnehmen und an den Vorteilen partizipieren- der Verein erhält dadurch sogar ein zusätzliches Sponsoring. SolarTotal, die bereits über 15.000 PV-Anlagen erfolgreich installiert hat, berät interessierte Vereine und –mitglieder umfassend über die Möglichkeiten und auch deren Finanzierung. Infos unter http://www.solarenergie-fuer-vereine.de/ und unter http://www.solartotal.de/. In diesem Zusammenhang weise ich auf die neue PV-Anlage auf dem Tribünendach des RSV Germania 03 Pfungstadt hin, der das Dach für die Installation langfristig verpachtet und für den Verein in Zusammenhang mit der Installation kostenfrei saniert hat. Infos unter http://www.germania-pfungstadt.de/ und unter www.esd-pv.de
Branchenbuch Mit dem Online-Branchenbuch „Rat und Tat“ finden Klimaschützer, Energiesparer, Bauherren, Mieter und Eigentümer postleitzahlgesteuert den passenden Experten für ihr Vorhaben. Der im Rahmen der Kampagne „Klima sucht Schutz“ vom Bundesumweltministerium geförderte Service wird unter http://www.klima-sucht-schutz.de/ kostenlos angeboten.
Blick über NRW hinaus Manchmal ist es sehr gut, auch mal den Blick über den Tellerrand zu werfen und zu schauen, was sich in anderen Bundesländern in Richtung „Sport und Umwelt“ so tut. Ich habe daher mal einiges Interessantes hier aufgelistet:
Baden-Württemberg: Vom 30. April - 8. Mai wird eine Aktion „Naturerlebniswoche“ gestartet. Für die breite Öffentlichkeit werden zahlreiche Aktionen (u. a. auch Walkingtouren) angeboten, um auf die Faszination der Natur aufmerksam zu machen. Infos unter http://bw.naturerlebniswoche.info/ und unter www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de
Bayern: Der BLSV bietet seinen Vereinen bis Mitte 2012 eine kostenlose, verbrauchsorientierte Energieberatung zu energetischen Sanierung von Sportstätten und Sportanlagen an. Von Oktober 2009 bis Dezember 2010 ließen 249 bayerische Sportvereine eine Klima-Check-Beratung durchführen. Infos unter www.blsv.de
Hessen: Der LSB Hessen bietet eine Ausbildung zum Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport an. Die Kurse (nicht nur für Hessen) finden vom 9. - 13. Mai und vom 5. - 9. Dezember 2011 in Frankfurt statt. Infos unter Michael Willig,
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Niedersachsen: Beim Landesturnfest des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB, 750.000 Mitglieder) vom 20.- 24. Juli 2012 wird der Sport ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. 200.000 Besucher werden erwartet! Wenngleich es hier um Turner geht, ist sicher die Planung einer Großveranstaltung auch für Leichtathleten von hoher Bedeutung. Infos unter Dirk Platta, Projektleitung Landesturnfest: Dirk.Platta@NTBinfoline und www.NTB-infoline.de
Rheinland-Pfalz: Der LSB Rheinland-Pfalz und das dortige Umweltministerium haben eine umfassende Energie- und Umweltkooperation unterzeichnet. Dazu gehören u. a. 3 Projekte. Im Januar 2011 startete der Wettbewerb „ Umweltfreundlicher Sportverein“, der bis zum 31. März läuft. LSB und Umweltministerium bieten den Vereinen mit eigener Sportanlage einen kostenlosen Solar-Check an. Außerdem bieten diese 2 Institutionen einen kostenlosen Öko-Check an. Infos unter Harald Petry,
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Sachsen: Unter dem Motto „Sport in Sachsen – Mit der Natur in gesundem Einklang“ initiiert der LSB Sachsen erstmals am 16. April 2011 einen Umwelttag im Sport. Unter http://www.sport-umweltbewusst.de/ können sich alle Interessierten für die Teilnahme melden, wobei die besten Ideen, Aktionen und Projekte ausgezeichnet werden. Infos unter Jochen Meyer,
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Hannor Rheineck, LVN-Umweltbeauftragter |