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Mittwoch, 16. März 2011 um 11:26
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Liebe Sportlerinnen und Sportler! Am Beispiel des TC Rot-Weiß Troisdorf möchte ich aufzeigen, wie viel Energie und Geld man sparen kann und dabei die Umwelt schont. „Da wir in den letzten Jahren immer weniger Einnahmen hatten (besonders für die sehr wichtige Nachwuchsförderung), mussten wir uns in Sachen Finanzierung etwas anderes überlegen“, erklärt Diplom-Ingenieur Wolfgang Amblank, früherer Schatzmeister des Vereins. „Wenn ich nachhaltig Energie einsparen möchte, muss ich in erster Linie den Verbrauch reduzieren- das gilt für Privatpersonen wie für unseren Verein, in dem die Kosten für Energie über 20 % der Vereinsausgaben ausmachten“. So wurden gleich 4 Maßnahmen in Angriff genommen. Die Duschen wurden in Augenschein genommen. Früher sind 27 l pro Minute durch jeden einzelnen Duschkopf gerauscht. Dank Sparköpfen und einer Justierung des Druckminderers werden jetzt nur noch 10 l verbraucht! So ließen sich der jährliche Wasserverbrauch und die damit verbundenen Warmwasseraufbereitungskosten um rund 20 % reduzieren. Dann wurde die 30 Jahre alte Kesselanlage durch hochmoderne Brennwerttechnologie ersetzt, isolierverglaste Fenster und Türen eingebaut und das Dach des Vereinsheims um 18 cm aufgedämmt. „Dies alles hat sich derart ausgewirkt, dass wir nun Jahr für Jahr 3.540 Euro mehr in unserer Vereinskasse haben“, so Amblank. Ein wesentlicher Punkt beim Sparkurs sei neben den technischen Neuerungen die kompetente Beratung durch die Stadtwerke Troisdorf gewesen, die mit dem Verein gemeinsam überlegt haben, welcher Versorgungsvertrag sich am günstigsten auswirke. Das eingesparte Geld ermöglicht dem rund 400 Mitglieder zählenden Verein nun die Intensivierung seiner Nachwuchsförderung. Ich finde: ein Beispiel, das Schule machen könnte. Und wann entwickelt Ihr Verein ein Energiespar-Konzept? Hanno Rheineck LVN-Umweltbeauftragter |
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