Leichtathletik-Verband Nordrhein

LVN-Jugend will Ulm rocken

170 Einzelakteure und 16 Staffeln wurden aus dem  Bereich des LV Nordrhein für die Deutschen Jugendmeisterschaften gemeldet, die am Wochenende (4. bis 6. August) in Ulm stattfinden. Hinzu kommen zehn Teams, die an den parallel ausgetragenen Deutschen Staffel-Meisterschaften teilnehmen. Die Vorjahresbilanz zu toppen, dürfte schwer werden: 10 Siege und 19 Medaillen fuhr der LVN-Nachwuchs 2016 im Rheydter Grenzlandstadion ein – eine astreine Bilanz.

 

Der Überflieger des Vorjahres ist auch jetzt wieder haushoher Favorit: Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen), vor Jahresfrist in der U18 erfolgreich, residiert mittlerweile als Deutscher Meister, Deutscher U23-Meister und U20-Vize-Europameister. Hinzu kommt, dass er sich letzten Donnerstag bei den Stabhochsprung Classics auf seiner Trainingsanlage auf 5,61 Meter verbessert – und 5,71 Meter nur äußerst knapp gerissen hat. Der 18-Jährige scheint auch am Wochenende nicht zu stoppen zu sein.

 

Seine Klubkollegin Jennifer Montag, die mit der deutschen Staffel bei der U20-EM Titel und Weltrekord holte, möchte über 100 Meter aufs Podest.

Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) tritt im Hochsprung der U20 als Titelverteidiger an. Für Diskuswerferin Annina Brandenburg (ART Düsseldorf) könnte noch mehr drin sein als Bronze im letzten Jahr, immerhin war die Athletin von Peter Schmidt bei der U20-EM als Achte beste Deutsche. Von der Papierform her ist Ronja Sowalder (TSV Bayer 04 Leverkusen) Platz fünf zuzutrauen. Hammerwerfer Marc Okun (Leichlinger TV) ist derzeit in der Saison-Rangliste Vierter. Ebenso Fabian Strehlau (LAZ Mönchengladbach), der letztjährige U18-Meister im Speerwurf. Auf einen Platz im Finale hofft Felix Füermann (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Etliche Podest-Ambitionen

Nah ans Podest heranpirschen könnte sich Hürden-Sprinter Marius Lewald (LC Adler Bottrop), der auf dem Papier an sechster Stelle steht. Mit dabei ist auch Henry Vißer (LAZ Rhede), im Vorjahr vielumjubelter Hürdensprint-Dritter. Berit Scheid (TSV Bayer 04 Leverkusen), 2016 in der U18 1.500-Meter-Zweite, liebäugelt nun mit einer Platzierung unter den Top Sechs. Simon Heweling (Weseler TV) steht über 200 Meter an fünfter Stelle der Meldeliste, Contemprée Lorenz (Team Voreifel) im Dreisprung an sechster. Der vorjährige 400-Meter-Meister der U18 Joshua Hartmann (ASV Köln) peilt nun einen Finalplatz über 100 Meter an, Daniel Ewen (Leichlinger TV) im Diskuswurf. Allein schon wegen ihrer Routine hat Mehrkämpferin Lea Halmans (SV Sonsbeck) im Hoch- und Weitsprung Chancen auf eine Platzierung mit Tuchfühlung zur Spitze.

Siegchancen in der U18

Beauty Somuah (ASV Köln), bei der U18-WM in Nairobi (Kenia) Halbfinalistin, führt mit 11,79 Sekunden die 100-Meter-Meldeliste der U18 an. Im 400-Meter-Lauf der U18 hat sich Maximilian Kremser (Solinger LC) mit 48,25 Sekunden in Position gebracht. Wer auf der Stadionrunde Deutscher Meister werden möchte, muss den Schützling von Detlef Steigerwald hinter sich lassen. Durchaus möglich, dass Ben Zapka und Sven Hauck (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) erstmals unter 50 Sekunden bleiben und damit ins Finale vordringen. Auf der gleichlangen Hürdendistanz bewerben sich Patrick Zuralski (Eintracht Duisburg) und Moritz Ringk (SC Myhl LA) um einen Platz ganz oben auf dem Podest. Weitsprung-Edelmetall greifbar scheint für Ole Grammann (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), der bei der U18-WM knapp am Endkampf vorbei geschrammt ist. Eine zweite Medaille ist für den 17-Jährigen mit der U20-Sprintstaffel möglich.

 

Amelie Dierke (Werdener TB) gilt über 200 Meter erneut als Silber-Kandidatin. Nicht weit zurückliegen dürfte Annkathrin Hoven (ART Düsseldorf). Über 110 Meter Hürden schielen der Vorjahres-Dritte Maximilian March (Team Voreifel) und Tim Eikermann (Eintracht Duisburg) nach Treppchen-Platzierungen. Frederike Schütte (TV Angermund) wird im Weitsprung zurzeit auf Platz fünf der Jahresbestenliste geführt, Jan-David Ridder (LAZ Rhede) über 800 Meter auf Platz sechs. Nick Kämpgen und Paula Schneiders (beide LAZ Mönchengladbach) haben über 1.500 Meter das Zeug unter die besten Acht zu laufen.

 

leichtathletik.TV sendet an allen drei Tagen vom ersten Startschuss bis zum letzten live aus dem Donaustadion – und holt viele der frischgekürten Deutschen Jugendmeister für Interviews vor die Kamera.

 

Harald Koken | Geändert: Mittwoch, 02 August 2017 08:18

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