Leichtathletik-Verband Nordrhein

3 Siege und 13 Medaillen bei Hallen-DM

Konstanze Klosterhalfen beim Rekordlauf in Leipzig
Foto(s): Dirk Gantenberg

Die Asse vom Nordrhein haben bei den Deutschen Hallenmeisterschaften gehörig aufgedreht. In der ausverkauften Arena Leipzig erkämpften sie drei Titel und insgesamt 13 Mal Edelmetall.

Von der Spitze weg bestritt Deutschlands großes Lauftalent Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) ihr Rennen. Die am ersten Wettkampftag 20 gewordene Studentin war dabei über 1.500 Meter so schnell unterwegs, dass sie den Rest des Feldes fast überrundete. Nach 4:04,91 Minuten überquerte der Schützling von Sebastian Weiß die Ziellinie. Es war neuer Deutscher U23-Rekord und die zweitschnellste Zeit einer Deutschen in der Halle. Die erhoffte Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März) von 4:13,00 Minuten – reine Formsache.

 

Auch Lara Hoffmann (LT DSHS Köln) schlug nach einem Blick auf die Anzeigetafel die Hände vor dem Gesicht zusammen. Zuvor hatte sie 400 Meter in 52,90 Sekunden durcheilt. Die Athletin von Andreas Gentz steigerte sich um vier Zehntelsekunden. Der neue Hausrekord bedeutete die Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März). „Dafür habe ich so hart trainiert“, jubelte die erfolgreiche Titelverteidigerin.  Carolin Walter (TSV Bayer 04 Leverkusen; 53,60 sec) war dahinter als Zweite ebenfalls in Bestform. Bei den Männern ging Bronze für die nächste Bestleistung an Florian Weeke (LT DSHS Köln; 47,64 sec). Der Schützling von Jörg Kölsch lief erstmals in der Halle unter 48 Sekunden. Und das gleich zweimal.

 

Für 2,30-Meter-Springer Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) gab es im Hochsprung nicht das erhoffte Resultat in Richtung Hallen-Bestleistung (2,29 m). Schon 2,20 Meter reichten ihm zum dritten Hallen-DM-Titel in Folge. „Ich hoffe, dass es in Belgrad dann wieder höher hinaus geht“, sagte er. Die Norm für die Titelkämpfe hatte er mit seiner Saison-Bestleistung von 2,28 Metern bereits zuvor überboten. Im Weitsprung der Frauen fand Vorjahressiegerin Alexandra Wester (ASV Köln) schwer in den Wettkampf, arbeitete sich dann aber doch auf 6,48 Meter und Platz zwei vor.

 

Aleixo-Platini Menga wurde über 200 Meter in 20,96 Sekunden Deutscher Vize-Meister. Ohne ihn kam die Leverkusener Staffel ebenfalls auf den Silberrang. Über 60 Meter holte Robert Polkowski (beide TSV Bayer 04 Leverkusen; 6,72 sec) mit Saisonrekord Bronze. Ein starkes 800-Meter-Rennen zeigte Rebekka Ackers (TSV Bayer 04 Leverkusen; 2:08,93 min), die mit Platz drei belohnt wurde. Gleiches gilt für ihre Vereinskameradin Lena Klaassen, die über 1.500 Meter in 4:26,07 Minuten Bronze erkämpfte. Katarina Mögenburg (TSV Bayer 04 Leverkusen) übersprang als Hochsprung-Dritte 1,83 Meter. Im Stabhochsprung wurde an Regine Kramer (TSV Bayer 04 Leverkusen) für 4,30 Meter Bronze vergeben. Ihr Disziplin- und Klubkollege Bo Kanda Lita Baehre weckte Hoffnungen für die Deutschen U20-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Sindelfingen, als er seine Bestleistung auf 5,48 Meter schraubte und damit Platz vier holte.

 

Harald Koken | Geändert: Dienstag, 21 Februar 2017 14:38

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