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Leichtathletik-Verband Nordrhein

Vor-Ort-Gespräche mit Talentsichtungs-Stützpunkten in NRW

Vor-Ort-Gespräche mit Talentsichtungs-Stützpunkten in NRW
Foto(s): FLVW

Talentsichtungs-Koordinator Christian Breitbach besucht Standorte in NRW. Der letzte Standort-Besuch des Jahres 2016 war Horn-Bad Meinberg.

 

Nordrhein-Westfalen (NRW) ist ein Flächenland. Diese Erkenntnis ist nichts Neues, aber für einen Koordinator in der Talentsichtung für NRW doch entscheidend. Christian Breitbachs Reisen in die Zentren oder in die Peripherie waren richtig und wichtig, um sich ein Bild der derzeitigen Lage in der NRW-weiten Leichtathletik in den jüngeren Altersklassen zu machen.  

Talentsichtung ist ein Knochenjob, wenn man ihn regelmäßig und mit Bedacht betreiben will. Wie unterschiedlich die Sachlage und die Strukturen an den Stützpunkten sind, konnte Breitbach hautnah in Aktion oder auch bei anschließenden langen Gesprächen miterleben.

"Wichtig ist der persönliche Kontakt", so Breitbach, "damit man ein Gefühl für die Probleme vor Ort bekommt." Viele Talentsichtung-Stützpunkte machen hervorragende Arbeit und kooperieren vorbildlich mit Schulen. Das trifft aber leider nicht auf alle Stützpukte zu. Da müssen Breitbach und die AG Leistungssport NRW noch Überzeugungsarbeit leisten. Viel (Zusammen-)Arbeit steht auch mit den Ministerien und dem LSB an.

Um einmal eine Ahnung der Reiserouten in 2015/2016 zu bekommen, hier die besuchten Standorte (nicht in chronologischer Reihenfolge):

  • Köln
  • LAZ Puma Rhein-Sieg
  • Wipperfürth
  • Rhede
  • Dormagen
  • Paderborn
  • Kreuztal
  • Iserlohn
  • Ibbenbüren
  • Wattenscheid
  • und zuletzt im Dezember 2016 Horn(-Bad Meinberg)

 

Aus Horn stammt auch das Foto mit der Talentsichtungsgruppe Stabhoch und ihrem Trainer Olaf Hilker. Das Beispiel des Standortes Horn verdeutlicht eine etwas andere Herangehensweise. Olaf Hilker besucht Schulsportstunden und kann mit geübtem "Trainerblick" die motorisch begabten und motivierten Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit der Sportlehrerin oder dem Sportlehrer ansprechen und für die Leichtathletik und den Stabhochsprung gewinnen. Die guten strukturellen Bedingungen mit Hallen, Sportanlagen draußen und Sportgeräten tun ihr übriges. Es ist aber immer wieder ein Drahtseilakt, Talente bis ins späte Jugendalter "bei der Stange zu halten". Das gilt auch für alle anderen Standorte in NRW.

 

 

FLVW | Montag, 19 Dezember 2016 00:00